geschrieben von Daniel.
Hallo ihr Lieben!
Jetzt haben wir uns schon eine ganze Weile nicht mehr gemeldet, weil wir sozusagen vom Leben aufgesaugt wurden – auf eine sehr schöne Art 🙂
Wir sind jetzt schon seit fast 2 Wochen bei Dru, unserem ersten Stopp in Nordwales. Hier ist der Google Maps Standort, falls euch interessiert wo Dru liegt: Hier klicken (Tipp: schaut euch auch Fotos an oder schaltet auf Satellit um, denn die Gegend hier ist von bemerkenswerter Schönheit. Einziges Manko: Alle Bäume wurden gefällt – scheiß Industrialisierung 😛 )
In den folgenden Zeilen wollen wir euch nun gern einen Einblick geben was Dru ist, warum wir hier her gekommen sind und was wir bisher erlebt haben.
Doch bevor wir das machen wollen wir schonmal etwas tun, was wir hier gelernt haben: Danke sagen, dass ihr unsere Reise verfolgt und die allerbesten Grüße aus Wales 🙂
Inhaltsverzeichnis
- Was ist Dru-Yoga
- Warum ist Dru unser erster Stopp?
- Was wir bisher erlebt haben
- Eine Bitte um Unterstützung
Was ist Dru-Yoga?
Vor ziemlich genau 45 Jahren (Wir durften den 45. Geburtstag vor Ort miterleben, es war eine unglaublich herzliche und schöne Erfahrung) hat eine kleine Gruppe Studenten den Traum gehabt, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Also haben Sie sich als Gemeinschaft zusammengetan und all ihre Zeit, die neben dem Studieren und später Arbeiten übrig war, dazu genutzt, Friedensveranstaltungen zu organisieren und darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig es ist, sich mit sich und dem universellen, höheren und göttlichen Anteil in sich zu verbinden.
Denn dadurch ist es möglich, mit Liebe auf die Welt zu blicken und sich für andere Menschen einzusetzen und sich etwas Größerem als sich selbst zu verpflichten.
Aus diesem Antrieb heraus sind viele Initiativen entstanden (wie z.B. auch eine spezielle Form von Yoga: Das Dru-Yoga, Atemtechniken, Ayurveda, Meditation, Friedensmärsche, die World-Peace-Flame, etc.), um das eigene Bewusstsein auf eine neue, höhere Ebene zu bringen.
Die Idee: Wenn jedem klar wird, dass er ein Teil eines Systems ist, welches nicht von uns abgeschottet oder getrennt ist (z.B. die Natur, andere Menschen und Tiere, etc.) sondern mit uns verbunden ist, dann ist es nicht mehr möglich so viel Leid und Ausbeutung in die Welt zu bringen, da dieses Leid und diese Ausbeutung auch direkt auf uns selbst zurückstrahlt (auch als „Karmisches Prinzip“ bekannt). Und wenn wir in unserem Gegenüber das Gute sehen und dafür sorgen, dass sich unser Gegenüber wertgeschätzt, verstanden, geliebt und bestärkt fühlt, dann wird das die Seele dieser Person heilen. Und eine heile Seele kann wiederum andere Seelen heilen.
In einer Welt zu leben, in der alle Menschen auf diesem Level sind – das ist der Traum von Dru. Und diesen Traum finde ich wunderschön und inspirierend.
Hinter Dru steckt eine ganze Philosophie – viel mehr als nur Yoga und Meditation. Es geht auch sehr viel über Theorie und praktische Anwendung des hinduistischen Glaubens und um den Aufbau einer Gemeinschaft und einer Zwischenmenschlichkeit, die ein Modell für das Zusammenleben und die Begegnung aller Menschen auf der Welt sein soll.
Eben ein Traum, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Wenn ihr mehr über Dru erfahren wollt, lest doch mal rein: Homepage.
Hier gibt´s ein paar Bilder von Dru (auf die Bilder klicken zum vergrößern)










Und hier ein paar Bilder von der Natur drum herum:


















Und hier ist unsere schöne Wohnung:





Warum ist Dru unser erster Stopp?
Wir wollten uns auf unserem ersten Stopp auch unserer inneren Reise widmen, denn wer nicht weiß, wohin er segeln will, der treibt ziellos umher auf dem Ozean der Möglichkeiten in unserer heutigen Zeit, der zugegeben schon beängstigend groß ist.
Es ist möglich sein ganzen Leben tausende verschiedene Dinge zu tun ohne jemals wirklich herauszufinden, wofür man auf dieser Welt ist. Oder überhaupt mal danach zu suchen. Das wollten wir nicht so machen.
Und an diesem Punkt, wenn es um die großen Fragen geht, kommt die spirituelle Ebene mit ins Spiel. Dru war für uns deshalb so interessant, weil genau diese innere spirituelle Entwicklung hier auf der Tagesordnung steht. Das Ziel ist, dass wir nach Dru besser wissen, wie wir leben und was wir tun wollen.
Dazu muss man natürlich daran glauben, dass es so etwas wie die Selbsterkenntnis überhaupt gibt und es etwas herauszufinden gibt über das eigene, höhere Selbst und die Intention, mit der man in diese Welt geboren wurde – und genau daran glauben wir.
In diesen Glauben und noch vieles mehr, wie z.B. tiefere Einblicke in den Hinduismus, Yoga, Ayurveda, Meditation, etc. sind wir hier auf jeden Fall schon ganz gut eingetaucht. Die Suche nach der Erkenntnis des Selbst hat für uns hier einen neuen, starken Impuls bekommen!
Und unsere Hoffnung, dass sich unter den Personen hier auch welche befinden, die uns Antworten auf unsere Fragen geben können, hat sich auch voll erfüllt. Eine Weisheit sagt ja „Wenn der Schüler bereit ist, dann wird der Lehrer kommen“. Vielleicht waren wir bereit, als wir uns auf den Weg gemacht haben.
Neben der inneren Reise gibt es hier auch eine Gemeinschaft an Menschen, die nicht nur an die Vision von Dru glauben, sondern auch in einer ausnehmend herzlichen und funktionierenden Gemeinschaft leben – mitten an einem Ort mit inspirierender Schönheit drumherum.
Gemeinschaft und spirituelle Reise – deshalb sind wir hier.
Was wir bisher erlebt haben
Als wir in Dru angekommen sind waren wir erst einmal sehr ergriffen davon, wie schön es hier ist. Das grüne Tal drumherum, der Fluss keine 2 Minuten entfernt, Berge… allein die Natur inspiriert uns schon sehr.
Wir bewohnen hier eine kleine Wohnung, die man uns zur Verfügung gestellt hat. Die meisten Mitglieder der Gemeinschaft wohnen in einem Zimmer, ca. 2×3 Meter plus kleines Bad. Da haben wir es mit unserer Wohnküche, Schlafzimmer und Bad schon richtig luxuriös. Unsere Bleibe hier ist wirklich toll und gemütlich und wir sind sehr dankbar.
Das Erste, was wir bemerkt haben als wir ankamen war: Alle Menschen grüßen uns unglaublich herzlich. Aber kein aufgesetztes „oooh amazing“ sondern ein echtes, herzliches „oooh amazing“ 🙂 Wo der Unterschied ist? Kommt her und erlebt es selbst. Die Menschen sind einfach echt und authentisch herzlich und ich führe das auf die Art zurück, wie sie spirituell unterwegs sind und denken. Es geht immer darum, im anderen die Seele und das Schöne zu sehen und nicht das, was wir äußerlich sehen oder was diese Person gerade in uns auslöst. Dabei geht sehr viel um Bewusstsein, Achtsamkeit und echte Nächstenliebe.
Auf der tiefen Ebene der Seele ist Alles miteinander verbunden bzw. sogar Eins, deshalb sind hier glaube ich alle sowohl zu sich selbst als auch zu anderen sehr freundlich und liebevoll.
Alle scheinen hier sehr offen und glücklich zu sein und viele sagen, dass sie unglaublich dankbar sind hier so leben zu können. Und es geht dabei immer um die Menschen und die Gemeinschaft und das, was hier aufgebaut wurde.
Wir wurden dadurch direkt irgendwie aufgesaugt. Wir sind ständig in Kontakt, unterhalten uns, steigen auch gerne mal direkt in spirituelle Themen ein und haben einfach unglaublich viele Eindrücke und Fragen – und wunderbar freundliche Menschen, die sich Zeit nehmen diese zu beantworten – und häufig bekommt man viel mehr als nur eine simple Antwort – eine echte Verbindung zu einem Menschen z.B.
Abends waren wir meist so erfüllt und aufgefüllt mit Eindrücken, die verarbeitet werden wollten, dass wir es nicht geschafft haben z.B. einen Blogeintrag zu schreiben 🙂
Weiterhin versuchen die Menschen auch hier ökologischer zu leben. Dazu wird gerade ein Permakulturgarten angelegt, die alte Ölheizung ausgetauscht und nach alternativen Energiequellen gesucht. Der Fokus liegt hier jedoch eher auf der Vision von Dru als auf Nachhaltigkeit.
Das sieht man z.B. daran, dass auch hier anscheinend das Reisen (insbesondere z.B. nach Indien) immer noch auf der Tagesordnung steht bzw. nach unserem Gefühl kaum hinterfragt wird.
Da die Gründergruppe bereits seit mehreren Jahrzehnten dabei ist wird es auch für die Menschen hier spannend, wie in der Zukunft ein junges Team aufgebaut werden kann und wie das Geschäftsmodell aussehen soll. Doch auch hier ist sehr viel im Umbruch, Corona hat alles Online gebracht und nun wird gerade geschaut, wie man sich für die Zukunft aufstellen will. Ein sehr interessanter Prozess, in den wir jedoch eher wenig involviert sind.
Wir machen hier eine Gemeinschaftserfahrung und werden eingespannt in tägliche Abläufe, wie beim Kochen helfen, Abwasch, im Garten helfen…. Wir dürfen auch in die spirituellen Zeremonien hineinschauen, an spirituellen Austauschrunden teilnehmen und Yoga- und Meditationsstunden besuchen. Es wird also immer wieder darauf geachtet, dass wir hier mit unserer inneren Reise weiterkommen.
Da es hier auch wirklich schön ist haben wir natürlich auch schon einige Wanderungen unternommen. Die größte bisher war der Carnedd Dafydd (1044m), der drittgrößte Berg in Großbrittanien.
Mehr Details gibt es dann in den nächsten Beiträgen. Wir hoffen, dass wir nach all den neuen Eindrücken ein wenig mehr Routine bekommen und dann auch wieder mehr Zeit bleibt euch auf dem Laufenden zu halten 🙂
Aktuell werden wir Dru wohl nächste Woche für 4 Tage verlassen und in der Nähe zum „verarbeiten“ der Eindrücke und als kleine Pause eine Ferienwohnung in Llandudno beziehen und danach nochmal bis Mitte Juni wiederkommen.
Wir fühlen uns auf jeden Fall jetzt schon sehr aufgehoben hier, als Teil der Gemeinschaft und können sagen, dass es sich sehr gelohnt hat hier her zu kommen.
Dru mit seiner Vision, die Welt ein Stück besser zu machen, das Gemeinschaftsleben und die Spiritualität sind auf jeden Fall ein Lebensmodell genau nach der Art, wie wir es suchen: Gemeinschaft und eine sinnvolle Tätigkeit. Und das gleich beim ersten Versuch – wir sind sehr dankbar hier sein zu dürfen!
Alle „Abers“ kommen dann, wenn Elsa und ich mehr reflektiert haben 😉
Eine Bitte um Unterstützung
Und nun noch etwas an die von euch, die mit ihrem Geld gern etwas Gutes und Sinnvolles tun wollen:
Dru ist kein fettes Business, was mit seinen Onlinekursen Millionen im Internet scheffelt – eher im Gegenteil: Den Menschen ist bewusst, dass ihre Mission nun mal in die Welt eingebettet ist, in der wir leben, und da geht nichts ohne?….. Genau! Geld!
Die Leute hier sagen selbst, dass sie nicht die besten sind was Business angeht, denn man muss auch sagen, dass das, was heute Onlinemarketing (zumindest so wie ich es kennegelernt habe) ausmacht von der Energie her gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz weit entfernt ist von der Energie, die sich mit der Liebe des Universums beschäftigt und wie man Menschen so ausbildet, dass sie eine Verbindung dazu bekommen und das spüren können.
Um also an etwas Geld zu kommen werden aktuell ein paar Räume saniert und diese sollen dann als besonderes Community-Erlebnis an externe Personen als Urlaubsunterkunft vermietet werden. Diese Renovierung kostet aber Geld und braucht helfende Hände.
Und dazu braucht Dru uns und euch (wir packen ja schon mit an 😉 ). Wir würden uns riesig freuen, wenn ihr für die Menschen hier ein bisschen was spendet, damit wir hier genug Farbe und Holz kaufen können um alles auf Vordermann zu bringen!
Schaut euch gern das Fundraising Video an: Youtube-Video und spendet etwas, indem ihr hier auf diese Seite geht: Crowdfunding.
Falls ihr euch mit Crowdfunding und Internet-Zahlungsmechanismen nicht auskennt dann schreibt uns gern per Whattsapp oder auf Instagram (unten aufs Icon klicken, dann landet ihr bei Elsas Kanal), dann könnt ihr uns das Geld überweisen und wir leiten es weiter.
Vielen Dank! 🙂 Hier ist euer Geld auf jeden Fall gut aufgehoben!
Bis bald!
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