Rückblick: There and back again – kleine Auszeit

geschrieben von Daniel und Elsa

Hallo ihr Lieben, wir sind nun schon wieder zurück in Deutschland und genießen die Zeit mit unseren Familien. Und jetzt möchten wir euch endlich ein bisschen mehr zu den vergangenen paar Wochen berichten. Es ist viel passiert und unser Fokus lag voll und ganz auf dem im Moment sein – und da hat der Blog eine kurze Pause eingelegt…

Ende Mai haben wir eine kleine Auszeit von Dru genommen und sind nach Llandudno (das liegt HIER) gefahren worden, von Ned, einem Menschen mit einem Herzen so groß wie alle Berge der Welt 🙂

Die Idee war, mal eine kleine Auszeit zu bekommen von dem Tal, in dem die Community ist, vom täglichen Input auf allen Ebenen und von den vollen Tagen. In dieser Auszeit konnten wir alle Erfahrungen sacken lassen und hatten mal wieder einfach frei und konnten unsere Zeit selbst einteilen. Und das war auch eine sehr gute Idee 🙂

Llandudno

Llandudno ist nicht weit von Dru entfernt (ca. 35 Minuten mit dem Auto), und das war auch unser Ziel, denn wir wollten bewusst wenig neue Eindrücke sammeln, um alles aus Dru mal zu verarbeiten und zur Ruhe zu kommen.

Da kam das Meer gerade Recht – und Llandudno hat neben dem Meer auch noch den „Great Orme“ zu bieten – eine Landzunge, die aus einer plateauförmigen Erhebung besteht (ca. 160m hoch). Dort kann man wunderbar wandern und hat einen 360° Blick auf das Meer und die Küste.

Wir hatten eine kleine Ferienwohnung nur für uns, mitten in der Stadt und gleichzeitig nur zwei Minuten vom Strand und dem Pier entfernt. Das alte Zentrum versetzt einen in die viktorianische Zeit zurück, als das Grand Hotel von Llandudno noch das größte Hotel des Landes und das Küstenstädtchen eines der beliebtesten Seebäder für die gut betuchten Menschen war.

The Great Orme

Die zwei Tage, die wir dort verbracht haben, waren wir auf dem Great Orme unterwegs. Der Weg führt hinauf durch das Happy Valley, einen Botanischen Garten, der Ende des 19. Jahrhunderts angelegt wurde. Von dort aus geht es frei über den bewachsenen Felsen, über Schafweiden und immer mit Blick auf das Meer. Wir haben das Gefühl der Freiheit, das durch diesen Blick ausgelöst wurde, sehr genossen. Von den Attraktionen, die es hier gibt, haben wir uns nicht ablenken lassen und uns lediglich die kleine Kirche angeschaut. Kupferminen, Seilbahn und Sommerrodelbahn haben wir links liegen gelassen. Das Bedürfnis nach Ruhe war zu groß.

Stattdessen haben wir die Zeit draußen für Meditationen, aber vor allem für Gespräche genutzt. Wir sind viele unserer Notizen von Dru durchgegangen, haben über unsere Eindrücke gesprochen und uns auf die nächsten paar Wochen dort gefreut. Wir haben uns einen Platz für den Sonnenuntergang gesucht und auf dem Rückweg den Blick über die m Dunkeln liegende Stadt genossen.

Nach den zwei Tagen waren wir erholt und bereit für die nächste Zeit bei Dru. Somit war das eine willkommene Auszeit, die uns einen kleinen Raum für uns geschaffen hat. Im bereits auch für uns anbrechenden Alltag in Dru müssen Freiräume aktiv genommen werden. So leicht nimmt der Tatendrang und die Freude an der Gemeinschaft überhand. Das ist sehr schön, aber dadurch sind wir eben auch gefordert, auf unsere Bedürfnisse zu schauen.

Hier einige Bilder aus Llandudno:

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