Die Rauhnächte begehen…

Die Zeit zwischen den Jahren ist schon etwas Besonderes. Seit ich klein bin fühlen sich die Tage nach Weihnachten bis Neujahr und sogar darüber hinaus besonders an. Irgendwie aus der Zeit gefallen. Es spielt keine Rolle, welcher Wochentag gerade ist, die Zeit wird mit der Familie und sehr viel Gemütlichkeit begangen. Meine Erinnerungen sind geprägt von Kerzenschein und diesem besonderen Gefühl, dass es im ganzen Jahr nur einmal gibt.

Was ich lange nicht wusste: das ist die Zeit der Rauhnächte.

Was sind die Rauhnächte?

Zwölf Nächte, die zwischen Mondjahr (mit 354 Tagen) und Sonnenjahr (mit 365 Tagen) liegen. Zwölf Nächte in der Zwischenzeit. Zwischen altem und neuem Jahr. Zwischen Weihnachtstrubel und Neujahrsmotivation.

Zwölf Nächte, denen eine besondere Kraft zugeschrieben wird. Der Schleier zwischen den Welten ist dünn, Zeichen können leichter übermittelt werden. Träume können Hinweise auf die Zukunft geben.

In dieser dunklen Zeit des Jahres wurde die Magie aufrecht erhalten, Häuser ausgeräuchert, böse Geister durch Lärm (Kirchenglocken oder heute das Silvesterfeuerwerk) vertrieben. Die wilde Jagd macht sich auf und die Menschen kehren ein in ihre Häuser und in sich selbst.

Heute ist diese Zeit immer noch eine Zeit der Einkehr, der Innenschau, der Besinnung. Eine Zeit der Rückschau auf das vergangene Jahr und eine Vorschau auf das kommende. Eine Zeit der Ruhe, der Stille.

Die Rauhnächte beginnen in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember (um Mitternacht) und enden in der Nacht vom 05. auf den 06. Januar. Jede Nacht steht in Verbindung mit einem Monat des nächsten Jahres und dessen Qualität. Es gibt einige Bräuche, die sich über die Zeit erhalten haben (z.B. das Silvesterfeuerwerk als Lärm zur Geistervertreibung oder das Bleigießen als Blick in die Zukunft) und einige Rituale, die wiederkommen.

Zu den Rauhnächten und insbesondere ihrem Ursprung gibt es viele unterschiedliche Informationen. So werden die Rauhnächte manchmal mit der Wintersonnenwende am 21. Dezember begonnen, manchmal erst später. In einigen Texten ist auch die Rede von vier besonders heiligen Nächten in diesem Zeitraum. Manchmal werden sie als Rauchnächte bezeichnet (wegen des Rauchs in der Luft von Kaminfeuern und räuchern mit Weihrauch) oder als Losnächte (von „losen“ – „vorhersagen“).

Was ich sagen kann ist, dass die Ursprünge der Rauhnächte sehr weit zurück reichen, und dass es unterschiedliche Überlieferungen gibt. Für mich passt die oben benannte Form sehr gut, ich lege den Fokus dieser Zeit auf die Reflexion, das zur Ruhe kommen und still werden und in sich hineinhorchen. Die Welt ist dunkel, ein neues Jahr beginnt und ich darf mir Zeit nehmen, nach Innen zu schauen. Und ja, auch ein bisschen Magie in mein Leben bringen.

Gleichzeitig finde ich den Gedanken wunderbar, dass diese Zeit schon über Jahrhunderte hinweg eine besondere Bedeutung für die Menschen gehabt hat und ich dies nun fortführen darf. Und wenn du Lust hast, dann lade ich dich ein, mitzumachen.

Gemeinsam die Rauhnächte begehen

In diesem Jahr möchte ich dich einladen, die Rauhnächte gemeinsam zu begehen. Lass uns zusammen diese magische Zeit einläuten, bewusst erleben und uns den Raum schenken, in die Stille und Reflexion zu gehen.

Wie sehr du hier in eine magische Welt eintauchen möchtest, oder vielleicht einfach den Blick nach Innen richtest, ist dir selbst überlassen. Denn auch ohne die fantastische Seite, das Magische, den Aberglauben, ist diese Zeit wunderbar geeignet, dir etwas Gutes zu tun, dein Jahr abzuschließen und das neue bewusst willkommen zu heißen.

Was ich dir anbiete:
  • Vorm Beginn der Rauhnächte, am Abend des 22. Dezember 2023, machen wir uns bereit für die kommenden Tage und Nächte. Nach einer erdenden und herzöffnenden Yogasequenz leite ich dich durch das Ritual der 13 Wünsche. Dieses begleitet dich dann durch die Rauhnächte. (ca. 90 Minuten)
  • Du bekommst Zugriff auf ein Yogavideo zur Jahresrückschau. Dieses unterstützt dich dabei, dein Jahr vor dem Jahreswechsel mit Dankbarkeit abzuschließen. (ca. 45 Minuten)
  • Für einen bewussten Tagesabschluss und Übergang in die Nacht erhältst du ein Yogavideo für den Tagesausklang. Dieses kannst du, wenn du möchtest, jeden Abend machen. (ca. 20 Minuten)
  • Zum Abschluss der Rauhnächte treffen wir uns am 05. Januar 2024 wieder, beschließen die Zeit mit einer Yogasequenz und schauen uns den letzten Wunsch des 13 Wünsche Rituals an. (ca. 90 Minuten)

Wenn du an einem der Live-Termine nicht dabei sein kannst, bekommst du eine Aufzeichnung (für 7 Tage) und kannst die Einheit nachholen.

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Wenn du Fragen zu diesem Angebot hast, dann schreib mir gerne eine E-Mail (elsa.gerhard(at)posteo.de).

Ich freue mich, diese Zeit gemeinsam einzuläuten und zu erleben und wünsche dir bis dahin noch zwei wunderbare Monate in diesem Jahr!

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