Endlich entschieden – (m)ein Weg zur Berufung

In diesem Artikel geht es um meine Entscheidung, mich zum Heilpraktiker für Psychotherapie ausbilden zu lassen. Ich habe schon seit…. sehr langer Zeit ein großes Interesse daran, wie der Mensch funktioniert. Das bezieht sich aber nicht auf die körperlichen Funktionen, sondern auf die Psychologie – auch wenn man mit den Jahren festgestellt hat, dass diese klare „Trennung“ eigentlich kaum möglich und vor allem nicht sinnvoll ist.

Weiterhin habe ich viel darüber sinniert, wie denn mein sinnvoller Beitrag zu dieser Welt sein könnte und wie ich dazu beitragen kann, dass die Welt ein klein bisschen besser wird. Und da ich in der Therapie meine Talente einsetzen, den Fokus aufs Geben legen und Menschen in leidvollen Situationen unterstützen kann, kam ich zu dem Entschluss, dass ich wohl erstmal nichts sinnvolleres als Beruf finden kann 🙂

Also werde ich mich nun auf diese Reise nach einer Berufung für mein Leben machen. Ob und wann ich dann tatsächlich therapeutisch tätig werde weiß ich noch gar nicht, denn das Leben hält immer eine Überraschung im Ärmel bereit, aber der Weg ist ja bekanntlich das Ziel, und eine psychologische Ausbildung war schon immer mein Traum. Also: Segel setzen und auf geht´s!

Meine Geschichte zu diesem Traum und was ich unter Berufung im höchsten Sinne verstehe kannst du in diesem Artikel lesen. Viel Spaß 🙂

Inhaltsverzeichnis

Meine Geschichte

Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als ich damals von meiner Work-and-Travel Reise aus Neuseeland zurückkam. Ich saß an meinem Schreibtisch und blickte auf 2 Stapel von Papieren. Diese sollten über meine berufliche Zukunft entscheiden. Das war 2014 und ist damit mittlerweile schon 10 Jahre her… auweia, die Zeit vergeht.

Damals, vor der Reise, bin ich den Weg einer technischen Ausbildung gegangen, weil ich hier mehr Sicherheit im Job, mehr Geld und mehr Anerkennung bekam. Außerdem war ich (und bin ich noch) fasziniert davon, was Menschen technisch leisten und bauen können. Für mein damaliges ich passte das eigentlich super zusammen – und ehrlich gesagt hatte ich da noch nicht über Sinn, Berufung, Dienst an etwas Größerem oder sowas nachgedacht. Und über sowas wie eine Klima- oder Müllkrise wusste ich da auch noch nix.

Ich konnte mit der Zeit dann aber spüren, dass etwas an diesem Plan für mich nicht funktionierte, denn ich konnte zwar alle o.g. Werte tatsächlich abhaken – dennoch machte sich in mir ein Gefühl der inneren Leere breit bzw. das Gefühl, mit einer Art „angezogenen Handbremse“ unterwegs zu sein. Die Reise nach Neuseeland war dann der notwendige Ausbruch.

Während der Reise überlegte ich mir, was ich mit meiner Zukunft anfangen sollte. Das war gar nicht so einfach, doch nach einiger Zeit war mir klar, dass das einzige Thema, mit dem ich mich auch in meiner Freizeit wirklich beschäftige und was mich immer wieder faszinieren konnte, die Psychologie ist. Egal ob als Buch, Video oder Podcast, ich konnte stundenlang zuhören, zusehen und lesen.

Auf meinem Schreibtisch lagen also diese zwei Papierstapel. Der eine war eine Bewerbung für ein Masterstudium Chemieingenieur. Chemieanlagen haben mich damals als die komplexeste Baukunst des Menschen (Meine Meinung) fasziniert und ich habe eine Liebe für Prozesse und Optimierung übrig – also ein El Dorado für mich. Ein Wechsel aus meinem bisherigen Fach Elektrotechnik und industrielle Instandhaltung war da mein Ziel. Außerdem winkte weiterhin die Sicherheit und die Idee „einen guten Job zu haben“. Der andere Stapel war die Bewerbung für ein Zweitstudium Bachelor Psychologie in Freiburg. 1,5 Seiten Motivationsschreiben direkt aus meinem Herzen heraus lagen da oben drauf. Da wusste ich also schon „irgendwas ist da mit der Psychologie…“

Aber ich entschied mich erneut für die Sicherheit und den bereits eingeschlagenen Weg als Ingenieur und wurde so Chemieingenieur. Nach 5 Jahren Arbeit, die mir durchaus viel Spaß, Sicherheit, eine kleine Karriere, tolle Menschen, eine große persönliche Entwicklung und ein angenehmes Leben bereitet haben (Und dafür bin ich wirklich sehr dankbar! Mein Job und meine Kollegen waren einfach der Hammer) stand ich aber erneut vor der Sinnfrage: wo führt das denn eigentlich alles hin?

Da ist sie wieder, diese „Leere“… Kann ich, wenn ich als Opa im Schaukelstuhl sitze und auf mein Leben zurückblicke sagen, dass ich hier wirklich meine Berufung gefunden habe? Dass ich selbstvergessen für eine Sache eingetreten bin, die ich für sinnvoll und gut halte? Das ich mit meiner Arbeit aktiv an einer Welt mitgestaltet habe, wie ich sie mir wünschen würde? Und könnte ich meine Kinder und Enkel dafür begeistern, ihrem Herzen und einem sinnvollen Leben zu folgen, wenn ich es selbst nicht gewagt habe? Die Antwort war Nein.

Also bin ich erneut losgezogen (das Ergebnis ist ja unter anderem die Reise, die wir euch hier beschreiben) und habe mich viel mit dem Thema Sinnfindung auseinandergesetzt. Mir ist da nochmal vieles klar geworden – unter anderem auch, dass ich gern den Schritt wagen würde, aus meinem Beruf eine Berufung zu machen. Etwas, bei dem ich meine Talente einbringen kann und auch einen Sinn sehe – etwas, was größer ist als ich selbst. Teil davon ist es auch zu versuchen, Leid in der Welt zu verringern bzw. Glück zu vergrößern.

Da war dann klar: jetzt bin ich schon wieder bei der Psychologie angekommen und es wird jetzt Zeit, diesen Plan zu verfolgen, wohin er auch immer gehen mag. Als Coach und Therapeut habe ich sowohl die Möglichkeit, Menschen in ihren Leidenssituationen zu helfen, als auch mit Hilfe der positiven Psychologie Stärken und Sinnfragen zu erarbeiten, zu entdecken und andere Menschen aufblühen zu sehen.

Das ist eine große Sehnsucht von mir, und diese Reise beginnt nun!

Ich bin gerade dabei mein eigenes Coaching zu entwickeln und werde dann ab September 2024 die Ausbildung zum HPP beginnen, und zwar hier: Ausbildung HPP.

Maria, die Ausbilderin, habe ich damals in der Gemeinschaft Schloss Tempelhof kennengelernt und seit dem habe ich das Gefühl, dass das Leben mir eine Einladung nach der anderen ausspricht diesen Weg gemeinsam mit ihr zu gehen. Das Universum unterstützt mich quasi in meiner Entscheidungsfindung, und das ziemlich eindeutig 😀

Solltest du auch an der Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie interessiert sein, dann komm gern in unsere offene Facebook-Gruppe rund um das Thema. Hier kannst du Fragen stellen oder dich beraten lassen, wie du am besten zu deinem Ziel kommst: Facebook-Gruppe. Ich kann Maria als Ausbilderin nur wärmstens empfehlen 🙂

Solltest du bereits HPP sein dann bist du ebenfalls willkommen, denn hier geht es auch um Unterstützung und Expertenaustausch. Je mehr wir sind, desto besser können wir uns gegenseitig unterstützen.

Warum der Heilpraktiker für Psychotherapie und kein Studium?

Lange habe ich darüber nachgedacht, nebenbei noch Psychologie zu studieren. Wir sind in Deutschland, wo der Abschluss mehr zählt als die Liebe, Fähigkeit und Hingabe zum Fach. Wenn du nicht studierst bleibt dir der Weg in viele therapeutische Ausbildungen und die Abrechnung über Krankenkassen weitgehend versperrt, egal wie gut du bist.

Daher wollte ich eigentlich studieren, damit ich nicht eingeschränkt werde und auch hier eine gewisse „Sicherheit“ habe, genug Geld zu verdienen. Doch das Studium und die anschließende Therapeutenausbildung sind ein sehr langer Prozess, der für mich nun nicht mehr in Frage kommt. Sollte ich irgendwann mal ausgesorgt haben und nicht mehr arbeiten müssen, dann werde ich das vielleicht noch nachholen… 😉

Aber aktuell bin ich dankbar für den Weg des Heilpraktikers, der es mir ermöglicht, dennoch in dieses Berufsfeld einzutauchen und mit Menschen zu arbeiten und hoffentlich meine Berufung zu finden.

Sinn und Fülle im Leben finden – so kann’s vielleicht gehen

Die aktuelle Entwicklung psychischer Gesundheit in Deutschland sieht eher beunruhigend aus 1) . In weiteren Quellen findet man auch die Angaben, dass gerade jüngere Menschen – und vor allem Frauen unter 26 – fast schon exponentiell ansteigend an schweren psychischen Erkrankungen (Depression, etc.) leiden. Auch die Burnouts etc. nehmen zu.

Wie kann das sein? In einer Welt des Überflusses wo man alles haben kann, alles kaufen kann, die individuelle Freiheit auf einem Höhepunkt ist und wir quasi überall hin reisen können… eine Welt, die sich unbegrenzt frei anfühlt. Sind wir alle einfach nur „zu weich“ für die (Arbeits)welt geworden? Mich überzeugt das nicht – und viele andere auch nicht.

In Deutschland kann man aus über 25.000 Studiengängen auswählen und sich eine maßgeschneiderte Ausbildung verpassen – doch immer mehr Menschen beklagen sich über das Gefühl der Halt-, Sinn- und Orientierungslosigkeit. Gerade die Generation Y und alles, was danach kommt, leidet anscheinend eher an der Fülle, anstatt dass sie sie glücklich macht. Es scheint, als ob der Konsummarkt sein Versprechen nicht halten kann: Materieller Wohlstand macht glücklich. Bis zu einem gewissen Punkt auf jeden Fall, doch haben wir diesen Punkt schon überschritten? Und wenn ja: Was kommt dann jetzt?

Weiterhin ist mittlerweile auch klar, dass unser schöner Planet diese „Ratrace“ um materiellen Wohlstand und Wachstum gar nicht durchhält – d.h. sowohl die Natur als auch die Menschen sind mit der aktuellen Lage irgendwie überfordert.

„Burnout ist die normale Reaktion eines Menschen auf ein krankes System.“ lautet die Diagnose eines Arztes im Zusammenhang mit der Erforschung des sprunghaften Anstiegs von Burnout als eine Krankheit, die ausschließlich im Arbeitsumfeld auftritt – und jedes Jahr mehr und mehr Menschen betrifft.2)

Doch was fehlt uns denn eigentlich? Ich selbst habe viele Jahre mit einem Gefühl der inneren Leere verbracht und mich daher mal auf den Weg gemacht zu ergründen, was da eigentlich bei mir los ist. Heraus kam, dass ich eigentlich von Herzen etwas anderes machen möchte, als ich gerade tat. Der Weg, den ich bis dahin gegangen war, hat in mir auch vieles geheilt und ich bin dankbar dafür, doch wenn es darum geht nach Sinn und Erfüllung im Leben zu suchen, dann muss ich etwas ändern.

Mir ist heute klar, dass ich einen Sinn brauche. Einen Sinn, aufzustehen und etwas zu tun (z.B. Arbeiten). Etwas, was weder Spaß noch Gehalt noch Verantwortung geben kann, denn das hatte ich schon (für meine Maßstäbe ausreichend). Der Mensch, der keinen Sinn im Leben hat wird irgendwann ins Leiden rutschen. Viktor Frankl nennt das „Das Leiden am sinnlosen Leben“. Da können wir uns noch so viel ablenken – irgendwann kommt es anscheinend durch.

„Gelingt es einem Menschen Sinn zu finden, wird sein Leben gelingen. Findet der Mensch keinen Sinn wird er unglücklich, egal ob er Leiden erfährt oder nicht“ – Viktor Frankl.

„Der Mensch stirbt so, wie er gelebt hat“ heißt es im Volksmund. Will ich am Ende mit einer unbeantworteten Sinnfrage auf der Bahre liegen? Neeee….

Die gute Nachricht für mich: Anscheinend sind wir Menschen mit einem inneren Bedürfnis nach Sinnhaftigkeit geboren.

“Jeder Mensch hat den Auftrag nach Sinn zu suchen, seinen Sinn zu finden” sagt Johannes Hartl dazu.

Deswegen stellen sich auch so viele Menschen früher oder später, ernst oder beiläufig, diese Frage. Also wäre ein guter Startpunkt nach Sinn zu suchen wohl in mir selbst. Die einzige Möglichkeit herauszufinden, was es da zu holen gibt, war die Einkehr in die Stille. Mal außen herum alles abstellen, mal kein Handy, einfach mal spazieren gehen und schauen, was da eigentlich so in mir los ist – Schritt Nummer eins auf der Reise, da sind sich viele Psychologen, Coaches und Religionen einig.

Schließlich stieß ich noch auf einen weiteren Begriff, der mich interessierte: Transzendenz. Transzendenz ist ein sinnhaftes Leben, das die Bedürfnisse der Anderen bzw. den Zweck einer Sache mit einschließt und diesen sogar in den Vordergrund stellt. Noch vor meine eigenen Bedürfnisse. Wow… Man könnte es auch einen Dienst an einer Sache nennen – in der Bhagavad Gita z.B. nennt man es Karma Yoga: Die Kunst etwas Gutes zu tun ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten – zum Wohle Aller.

Offenbar spielt der Glaube auch eine wichtige Rolle – der Glaube daran, dass es auch etwas Höheres gibt als einen Selbst und sein unmittelbares Umfeld. Diese Perspektive kann den narzisstisch angelegten Menschen (und diese Anlage hat jeder Mensch) überhaupt erstmal „einrücken“ im Leben – wir sind eben keine Götter, glaube ich zumindest.

Bei der Transzendenz geht es mehr um das DU und das WIR, statt des ICH.

In der Eudamonie, der Kunst des gelungenen Lebens, von der Sokrates spricht, habe ich von den vier Kardinaltugenden gehört: Ein gelungenes Leben ohne Sinn-, Orientierungs- und Haltlosigkeit führt derjenige, der nicht seinen Trieben folgt, seinen Charakter bildet und sich als Leitfaden an die Kardinaltugenden der Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Maß hält.

Maß… das klingt mir so ganz anders als höher, schneller, weiter oder Turbokapitaismus. Gerechtigkeit, das klingt so ganz anders als „America First“ oder „Ausländer raus“. Klugheit, das klingt ganz anders als sein Selbstwertgefühl an Likes auf Instagram und Facebook zu koppeln und Tapferkeit klingt auch ganz anders als „Hauptsache Sicherheit“ und zwanghaftes Wachstum. Ist uns da vielleicht irgendwas abhanden gekommen?

“Nur wo der Mensch respektiert, dass es für ihn Unverfügbares gibt, bleibt das Leben heil” – Johannes Hartl

Dieser Satz dürfte der Werbeindustrie nicht gefallen, ist es doch ihr einziger Job uns beständig neue Bedürfnisse einzureden, die wir zuvor gar nicht hatten und uns zu versprechen, dass wir alles haben können, wenn wir denn nur hart genug dafür arbeiten. Es kann eben doch nicht jeder Mensch schön und reich im Außen sein. Aber vielleicht im Inneren?

„Die Klugheit kultiviert den Kopf und richtet ihn auf die Tugenden aus; Die Gerechtigkeit ordnet (über ein ausgebildetes Gewissen) den Willen; Die Tapferkeit überwindet die irrationalen Aversionen des Bauches; Das Maß bremst die unvernünftigen affirmativen Bauchgefühle“ schreibt der Psychologe Raphael Bonelli über ein gelungenes Leben im Gleichgewicht.

Aha, ein Gewissen gibt es da also auch noch?

„Das Gewissen leitet den Menschen auf der Suche nach Sinn“ sagt Bonelli dazu. Für mich ist das Gewissen die Instanz, die anspringt, wenn wir nur zum eigenen Vorteil handeln und ausblenden bzw. übersehen, dass anderen dadurch ein großer Nachteil entsteht. Ausbeutung kann also per se nicht sinnvoll sein, egal welchem Zweck sie dient. Und was nicht sinnvoll ist endet in Leere und Leid oder im groß angelegten Selbstbetrug.

Alles in allem habe ich für mich folgendes gelernt:

  • Orientierungslosigkeit können wir beseitigen, wenn wir in uns gehen, uns selbst in der Stille erkennen, daraus einen „Nordstern“ (Ein Ziel am Firmament, um das sich unser Leben, unser „Sternenhimmel“ dreht) 3) für unser Leben festlegen und uns Werte festlegen, nach denen wir handeln wollen. Auch der Glaube an etwas Höheres, Größeres (Gott, Spiritualität) kann hier eine echte Ressource sein.
  • Sinnlosigkeit können wir beenden, wenn wir etwas tun, wo wir nicht am Ende wieder selbst im Mittelpunkt stehen („Ich Arbeite um Geld zu verdienen, für das ich mir dann etwas kaufe“) sondern das, woran wir arbeiten. „Transzendenz“ als höchste Entwicklungsform menschlichen Tuns können wir nur im DU finden, nicht im ICH – in der Sache selbst, nicht in der Belohnung. Wahrer Erfolg entsteht übrigens auch meistens nur da wo man etwas tut, weil einem am Tun gelegen ist (z.B. das Karma-Yoga).
  • Haltlosigkeit beenden wir, indem wir unsere Basis in etwas gründen, was fest ist. Für viele Menschen ist hier Spiritualität und Religiosität zentral, denn unsere Welt ist niemals sicher. Das Märchen der sicheren Welt lässt uns Häuser kaufen, Versicherungen abschließen und an Wachstum und Wohlstand festhalten – doch spätestens im Tod oder bei Schicksalsschlägen wird klar: Nichts davon können wir wirklich festhalten.

Das darf dann jeder für sich in eine Form gießen und dann schauen, was passiert. Ich freue mich über ein großangelegtes Gesellschaftsexperiment :). Vielleicht wäre das die Lösung für die psychologische Krise (oh Gott, noch eine Krise), die da über uns hineinbricht – oder auch die Klimakrise.

Ich glaube, wenn sich mehr Menschen Zeit für innere Einkehr nehmen, ihr Gewissen schulen, ihren Charakter mit den richtigen Werten und Tugenden bilden (z.B. Kardinaltugenden) und sich um andere mindestens genau so kümmern wie um sich selbst, dann könnte die Welt menschlicher werden – denn es ist ja genug für alle da.

Unsere größten Gegenspieler sind dabei die eigenen Triebe (bzw. entfesselte Bauchgefühle, Hedonismus), ein verstocktes, narzisstisches oder gar feindseliges Herz und ein betäubtes Gewissen, denn die Grenze zwischen „Gut und Böse“ läuft direkt durch das Herz eines jeden Menschen. Man muss sich nur entscheiden, was man wählt.

Lasst uns gemeinsam das Wahre, das Gute, das Schöne wählen, für eine gemeinsam gelingende Zukunft 🙂

Ich freue mich über eure Kommentare, dieses Thema liegt mir sehr am Herzen und ich bin gespannt auf eure Meinungen und Entwürfe zu einem „gelungenen Leben“!

Quellen

  1. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/254192/umfrage/entwicklung-der-au-tage-aufgrund-psychischer-erkrankungen-nach-geschlecht/
  2. https://www.spiegel.de/psychologie/warum-es-nicht-reicht-burn-out-als-krankheit-zu-betrachten-a-e803e25a-f480-41ca-865b-514983fa624b
  3. Den Begriff „Nordstern“ als Synonym für ein zentrales Lebensziel habe ich vom Coach Dieter Lange gelernt und er passt für mich sehr gut. Der Nordstern ist der einzige Stern, der sich am Nachthimmel nicht bewegt, während alle anderen Sterne um ihn kreisen.

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