Wir machen uns auf die Suche nach unserem Platz in der Welt.

Daniels Blog

Hallo, das bin ich, Daniel.

In diesem Blog kannst du Gedanken und Ideen finden, die mich beschäftigen und die ich für so sinnvoll und wichtig halte, dass ich andere gern daran teilhaben lassen möchte.

Aber was ist denn überhaupt sinnvoll? Was ist wichtig? Hier erfährst du, was ich darüber denke – und ich freue mich über deine konstruktiven und thematisch passenden Gedanken.

Weiter unten findest du noch ein paar Worte zu mir.

Vielleicht noch ein paar Worte über mich, damit du verstehst woher ich komme und warum ich mich auf diese Reise begebe.

Ursprünglich komme ich aus Marl im Ruhrgebiet. Ein Ort, den ich zumindest optisch schon immer (sowie das meiste am Ruhrgebiet) eher unschön fand, wo ich aber menschlich verwurzelt war. Dennoch spürte ich immer, dass mein Herz dort keine Heimat finden wird.

Seitdem ich mich vor mehr als 10 Jahren von Marl verabschiedet habe habe ich wundervolle Menschen und Orte gesehen, aber die Heimat fürs Herz war nie dabei.

Doch wie findet man so eine Heimat? Und wo?

Lange Zeit (und zum Teil ist das heute noch so) hatte kein kein Gefühl dazu, was ich wirklich vom Leben will, denn auch dutzende „Finde heraus wer du bist und was du willst in 10 einfachen Schritten“ Bücher oder Coachings haben das nicht wirklich offenbart.

Außer einer großen Liebe zur Psychologie, aus der sicherlich irgendwann einmal etwas berufliches erwächst 🙂

Die Welt sah und sieht für mich häufig aus wie ein Probierlabor und viele Dinge sind interessant! Doch in letzter Zeit wurde mir immer klarer, dass diese Probiererei, und damit all unsere Innovationen einzig und allein einer Bedürfnisbefriedigung gelten, die in allen entwickelten Konsumgesellschaften unfassbare und irrwitzige Ausmaße angenommen hat und damit eine Gefahr für uns alle und den Planeten darstellt.

„Das Leben Genießen“, „Einfach Frei sein“, „Sich gut Fühlen“ hat also einen Preis, der für uns heute vermutlich noch unvorstellbar ist. „Einfach so weiter“ machen ist also plötzlich keine Option mehr – zumindest nicht für mich.

Wenn das Leben also nicht dazu da ist, um seine Bauchgefühle nach „höher, schneller, weiter“ zu verwirklichen, sondern wir auch „unangenehme“ Gefühle wie Verzicht, Respekt und Maß in die Welt bringen müssen, damit diese nicht nur erhalten, sondern auch Lebenswert bleibt, dann stellt sich die Frage: Was fange ich nun an mit dem Leben? Und am Ende natürlich: Was fangen wir als Gesellschaft nun damit an? Wie können wir uns neu erfinden?

Und um diese Frage zu klären gehe ich mit meiner Freundin Elsa auf die Reise nach Orten und Menschen, die sich die gleichen Fragen stellen und ihren Teil aktiv dazu beitragen wollen, um eine solche Gesellschaft schon heute als Pioniere zu entwerfen und wachsen zu lassen.